Mehr als vier Millionen Euro hat Höpperger gemeinsam mit seinem Partner DAKA in die Modernisierung der Sortieranlage für Leicht- und Metallverpackungen in Pfaffenhofen investiert. Die neue Technik ermöglicht eine präzisere Trennung unterschiedlicher Kunststoffe und Metalle und verbessert gleichzeitig den Brandschutz in der Anlage. Kürzlich besuchte Bundesminister Norbert Totschnig die neue Anlage und würdigte unser Engagement zur österreichischen Kreislaufwirtschaft.
v.l.n.r. Thomas, Harald, Klaus und Stefan Höpperger freuten sich über den Besuch von Bundesminister Norbert Totschnig (3 v. l.).
„Unternehmen wie Höpperger leisten einen enorm wichtigen Beitrag zur Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Diese moderne Anlage ist ein Vorzeigebeispiel dafür, wie Kreislaufwirtschaft in Österreich funktioniert – effizient, sicher und zukunftsorienti“
Vier Millionen Euro für moderne Sortiertechnik
Mit einer Investition von über vier Millionen Euro haben wir die Sortieranlage in nur drei Monaten umfassend erneuert – in enger Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnerfirmen. Anlass dafür sind neue gesetzliche Vorgaben, die seit Anfang 2025 gelten: Kunststoff- und Metallverpackungen werden österreichweit gemeinsam im Gelben Sack bzw. in der Gelben Tonne gesammelt. Parallel dazu ist das neue Pfandsystem für Einweg-Kunststoffflaschen und Dosen in Kraft getreten.
Unsere Anlage ist nun mit modernster Sortier- und Sicherheitstechnik ausgestattet. Sie trennt noch präziser zwischen unterschiedlichen Kunststoffen und Metallen. Ein leistungsstarker Wirbelstromabscheider erkennt sogar kleinste Aluminiumteile – ein klarer Schritt in Richtung effizienter Rohstoffrückgewinnung.

Harald Höpperger informierte Bundesminister Norbert Totschnig über die modernisierten Trennverfahren.
Mehr Sicherheit durch moderne Brandschutztechnik
Mit der erweiterten Sammlung steigt auch das Risiko für Zwischenfälle – etwa durch falsch entsorgte Spraydosen oder entzündbare Behälter. Um dem entgegenzuwirken, installierten wir ein vollautomatisches Brandschutzsystem. Die moderne Monitor- und Schaumlöschanlage erkennt bereits kleinste Hitzeentwicklungen und reagiert blitzschnell – so schützen wir nicht nur unsere Anlieferhalle, sondern auch Förderanlagen, Siebtechnik und Containerbereiche.
Mehr Verpackungen für das Recycling zurückgewinnen
Mit der modernisierten Sortiertechnik können unterschiedliche Kunststoff- und Metallfraktionen präziser getrennt werden. Damit sollen mehr verwertbare Materialien für das Recycling zurückgewonnen werden.
„Die Modernisierung war ein großer Schritt für unser Unternehmen und für die gesamte Region. Wir sortieren jetzt schneller, effizienter und präziser. Damit können wir noch mehr verwertbare Materialien aus den angelieferten Verpackungen zurückgewinnen.“
Auch Harald Höpperger, Geschäftsführer, zieht eine positive Bilanz:
„Die neuen Anforderungen verlangen uns viel ab, aber sie bringen uns auch weiter. Unsere Anlage ist nun auf dem neuesten Stand der Technik – und Tirol verfügt über eine Sortierinfrastruktur, die sich sehen lassen kann.“
Einzigartige Infrastruktur für Tirol
Die Sortieranlage wird in Kooperation mit der DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co KG über die gemeinsame Tiroler Recycling GmbH & Co KG (TRG) – die einzige private Sortieranlage für Leicht- und Metallverpackungen in Tirol - betrieben. Aktuell verarbeitet die Anlage täglich mehr als 80 Tonnen Verpackungsmaterial. Die modernisierte Technik verbessert die Trennung der einzelnen Materialfraktionen und stärkt damit die Sortierinfrastruktur für Leicht- und Metallverpackungen in Tirol.

Bundesminister Norbert Totschnig gratulierte Harald und Thomas Höpperger zur modernisierten Sortieranlage für Kunststoff- und Metallverpackungen in Pfaffenhofen.